| Notizen |
Verheiratet:
- römisch-katholisch
- "15.to Copulati st: honestq Adolescens Christophorus Erdler, Jois Erdler pm. et Elisabethae conjugû et incolarû in Constein im Moheimer Landgericht in superiori Palatinatus filius, cû honesta foemina Elisabetha Mayerin Francisci Nabock et Mariae pm. Conjugû Ratisbonensiû /Regensburg:/ Incolarû filia, Jois Mayer oriundi ex Amberg, Accolae in Regensburg et tandê Militis pedis Bavari relicta vidua. attulit mihi Testimonales ex Seem Darmstatiensi vico qd foemina ô modo [?] Ratisbonensis ldet [?] selig quidâ illiq Civitatis et pfugq miles Bavarq ibi .2da vice u... ... ongsaris [?] Virû ejq obijsse auf dem Schellenberg in [?] so ge sein [?] commorat geweßt q
...ln.. Deß 4. B8 [?] qd, hostenens [?] sose ... visivirt [?] q
quos Cetteros psentibq sponsis, legi Dno Decano, qui non modo consensit ut copularentur, D [?] et disorsavit [dispesavit?] in pclamaônibq, semul tû et simul pclamavit in t to locco, â satij pclamatos.
testes Philippq Kemmeter. foea haec et Dno decano et mihi insuper loco Juramenti poneaex [?] ma [?] nû q uti et sponsu q qd nempe impedimentû ô seiant [suant?] NB. jam certo innotescit qd Neluloisse jam habeat aliam foeminâ et cû ea 4 proles"
Der Traueintrag lässt sich vermutlich so wiedergeben:
„Am 15. wurden getraut: der ehrbare junge Mann Christoph Erdler, Sohn des verstorbenen Johannes Erdler und der Elisabeth, Eheleute und Einwohner in Konstein im Monheimer Landgericht in der Oberpfalz; mit der ehrbaren Frau Elisabeth Mayer, Tochter des Franz Nabock und der Maria, verstorbene Eheleute und Einwohner von Regensburg, hinterbliebene Witwe des Johannes Mayer, gebürtig aus Amberg, Beisasse in Regensburg und zuletzt bayerischer Fußsoldat.
Sie brachte mir Zeugnisse aus dem darmstädtischen Dorf Seeheim bei, wonach die Frau aus Regensburg [...] und ihr Ehemann, ein bürgerlicher und flüchtiger bayerischer Soldat, dort [im Krieg] zum zweiten Mal [...] und dass ihr Ehemann auf dem Schellenberg* gefallen sei, wo er sich aufgehalten hatte.
Dies alles habe ich bei Anwesenheit der Brautleute dem Herrn Dekan vorgelesen, welcher nicht nur einwilligte, dass sie kopuliert würden, sondern auch bezüglich der Aufgebote dispensierte [befreite]... Zeuge war Philipp Kemmeter. Diese Frau hat dem Herrn Dekan und mir gegenüber an Eides statt die Hand gehoben, wie auch der Bräutigam, dass sie nämlich von keinem Ehehindernis wüssten.
NB: Jetzt ist sicher bekannt geworden, dass dieser Nichtsnutz [Nebulo iste] bereits eine andere Frau hat und mit ihr 4 Kinder.“
* bezieht sich Schlacht am Schellenberg bei Donauwörth am 2. Juli 1704 während des Spanischen Erbfolgekrieges
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